Jakob Welik Postminister

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Anmeldungsdatum: 16.02.2003 Beiträge: 105
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Verfasst am: 25.Nov 03 16:08 Titel: Schulprojekt: Mord auf schottischem Hochland |
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Wir mussten aus einem, Zeitungsbericht, eine Geschichte schreiben. Und jeder von der Klasse, wird (wie immer), das Gleiche haben.
Hier ist meine, die ich am Donnerstag vorlesen werde.
Copyright by Jakob Welik.
Mord auf schottischem Hochland
Sie guckte aus dem Auto und beobachtete die nächtliche Landschaft. Die Windschutzscheibe des Beifahrers, reflektierte ihre braunen Augen. Die langen hell-braunen Haare, passten sehr gut in dieses ausdruckvolle Gesicht.
Das Auto fuhr über einen Stein und sie erschrak sich. >> Entschuldige Schatz! <<, sagte eine männliche Stimme, die das Auto fuhr. Sie flüsterte etwas vor sich hin und guckte zu ihm rüber.
Er hatte kurz geschnittene schwarze Haare, schmale Augenbrauen und grüne Augen. Die in dem Autolicht, sich dunkler färbten. Sein Körper war gut gebaut – durch den langen Sport.
Er guckte auf die Strasse und hielt mit der rechten Hand, die Landkarte. Wobei er immer vor einer Kreuzung darauf guckte. Um sich nicht zu verfahren. Sie trugen beide Lederjacken die aus Stierfell waren. >> Und sind wir jetzt richtig abgebogen? <<, fragte sie John.
John kam aus den USA und fing sein Studium in Deutschland an, wobei er Kunst studierte. Seine Familie sah er schon seit vier Jahren nicht mehr. >> Bis jetzt stimmt die Chemie. <<, er lachte – mit seinem noch leicht gebliebenen Akzent. Sie lachte mit ihm und schlug ihr Haar, von links, nach hinten. Als sie wieder auf die Strasse guckte bemerkte sie rechts von ihr, eine kleine Holzhütte, in der Licht brannte. Mit aufgeregten Augen und zitternden Händen, gab sie einen lauten Schrei von sich. >> John bleib stehen!! << Er trat mit ganzer Beinkraft auf die Bremse und das Auto glitt auf der nassen Strasse. Es dauerte einpaar Sekunden, bevor es zum stehen kam. >> Was ist Anna?! <<, fragte er besorgt und guckte sie mit einer erschreckten Grimasse an.
Anna kam aus Bayern und studierte ebenfalls Kunst. Sie lernten sich im zweiten Semester kennen und schon heute sind sie auf ihrer Hochzeitsreise. Die sie von ihren Eltern geschenkt bekamen. Sie waren frisch verliebt – ein frischgebackenes Ehepaar.
>> Ich habe ein Haus gesehen. <<, sagte sie nach dem entgürteln und stieg aus dem Auto raus. John eilte ihr hinterher. Er griff blitzartig die Autoschlüssel und knallte dann die Tür. Anna machte einpaar schnelle Schritte zurück, wo sie eben gefahren sind und guckte auf die brennenden Lichter. >> Hast du dieses Haus gemeint? <<, fragte John. >> Hast du etwa noch ein anderes gesehen? << Er drehte sich nach rechts und zeigte mit den Finger, auf ein verbranntes Haus. Dessen Holz schon sehr alt war. >> Lass uns in dem Haus nachfragen, da dort ja Lichter brennen. << Sie schenkte ihm ein kurzes Lächeln und sie gingen zu der Holzhütte. Es war nicht weit weg von ihnen. So standen sie nach kurzer Zeit an der Tür und Anna klopfte. Keiner Antwortete ihr. John versuchte durch ein kleines Fenster den Innenraum zu erkunden, doch dies misslang ihm. Wieder versuchte Anna zu klopfen, diesmal waren die Schläge kräftiger, und somit lauter. >> Ist jemand zu Hause?! <<, fragte John. Und machte einpaar Schritte zu Anna, sie stand neben der Tür und klopfte die ganze Zeit, an ihr.
>> Vielleicht ist der Herr gerade nicht da. <<, sagte Anna. Und John versuchte sie aufzumachen. Nach kurzer Zeit hörten sie ein Geräusch, das sich anhörte, als wäre ein Schlüssel gegen eine Wand geworfen sein. >> John! <<, warnte sie, ihn und setzte fort.
>> das können wir nicht machen! Es wäre schließlich Einbruch. <<
>> Keine Angst Anna. <<, antwortete er ihr und machte die Tür nach innen auf.
Das Kaminfeuer aus Backsteinen, vor ihnen flackerte und viele Jagdtrophäen standen auf einem Regal, über dem Kamin. Links von dem Kamin hangen Ritterrüstungen, John schätzte den Hausherrn als Sammler ein.
Es schien keine Menschenseele in diesem Haus zu sein. Anna ging in ein Zimmer, das sich rechts befand. Um wirklich heraus zu finden, ob jemand da war oder nicht. Als sie über den Holzboden vorbei ging. Hörte John es klappern, irgendwie, bemerkte Anna nichts. Er ging näher zu den Trophäen, da es viele von ihnen gab und alle waren aus Gold.
>> Anna, der Hausherr ist ein spitzen Jäger, sieh dir nur all diese Trophäen an! <<
Er war begeistert von ihnen und ihren goldenen Glanz.
Plötzlich kam ein lauter Frauenschrei aus dem Nebenzimmer – es war Anna. Es hörte sich gar nicht gut an. John eilte sofort zu ihr und blieb stehen, als er das Zimmer betrat. Er sah Anna blass neben einer Leiche stehen. Dann guckte er auf die Leiche. Der Körper war splitternackt und der Kopf so weit verdreht, dass das Gesicht ganz nach hinten zeigte. Auf seinen blau angelaufenen Becken, war etwas mit einem Messer eingeritzt worden. John versuchte erst gar nicht sich der Leiche zu nähren. Denn im gleichen Moment stieg eine Welle von Übelkeit in ihm hoch.
Er lief aus dem Haus. Sie drang heftig durch seinen Hals, und bevor er in ein Gebüsch sich übergeben konnte. Würg er das ganze Essen auf den Steinboden. Wobei er seine teuren Schuhe traf.
Anna stand geschockt da und rührte sich kein bisschen, von der Stelle. Sie versuchte sich umzudrehen, ihre Angst zu vergessen, und den toten Mann. Sie hörte Schritte von hinten auf sie zukommen. >> John? Halt mich fest, oder ich falle. << Eine grässliche Stimme lachte. Noch bevor sie sich umdrehen konnte, traf ein dumpfer betäubender Schlag ihren Nacken.
Und sie fiel zu Boden. Wie ein toter Körper.
Als John fertig war, beschloss er Anna da raus zu holen. Er betrat das Haus und wendete sich gleich dem Nebenzimmer. Da sah er einen weiteren Körper liegen, der jedoch seiner Geliebten ähnelte. >> Anna?! <<, er verstummte sich, und ein fauler Geruch drang in seine Nase hinein. >> Bööh!! <<, eine weitere Welle stieg hoch. Doch mit aller Mühe schaffte er sie stand zu halten. Und ging langsam zu Anna. Als er das Zimmer betrat, traf in ein dumpfer betäubender Schlag seinen Hals. Und er fiel zu Boden, wobei sich seine Kehle verdrehte.
Am nächsten Morgen entdeckte ein Steifenpolizist einen BMW, mitten auf der Strasse stehen. So hielt er an und stieg aus seinen Wagen. Mit der rechten Hand hielt er an der Pistole, um nicht in einen Schussakt zu kommen. Er trug einen grauen Hut, auf dessen Mitte ein schwarzer Streifen war. Ein enges Hemd in gleicher Farbe und Hose. Schwarze Lederschuhe. Er war im Mittleren Alter und schon sehr lange im Dienst. >> Sir! Wachen sie auf! <<, sagte er laut. >> Sie dürfen hier nicht mitten auf dem Highway parken. Es ist nämlich verboten, anderen Autos den Weg zu versperren. << Nach seinen letzten Schritten bemerkte er das im Auto keiner saß. Er guckte zum Zünder, die Schlüssel fehlten. Er wurde neugierig und beschloss in das Haus zu gehen. Das nicht weit von ihm war. Plötzlich kam ein Funkspruch, er nahm den Funklautsprecher, hinten aus dem Pistolengurt und drückte auf einen Kopf. Der neben einer kleinen Antenne war. >> Wagen 34 melden sie sich! << Er konnte die Stimme nur in Abschnitten hören und sie quietschte. Als ob Kreide gegen eine Schulwand gedrückt und nach unten gezogen wurde. >> Hier Wagen 34, melde mich. Habe hier ein verlassenes Auto auf dem 56 Highway stehen. Ich glaube jemand hatte es gestern verlassen. Brauche Verstärkung, bin im 8ten Jagdrevier. Wiederhole, brauche Verstärkung! << Er ließ den Knopf los. >> Wir werden zwei Streifenwagen vorbeischicken. << Wieder drückte er auf den Knopf und dankte ihm. Als er den Funklautsprecher zurück an den Gurt befestigen wollte. Rutschte er aus und knallte mit dem Gesicht auf einen etwas ekligen kleinen Berg. >> Igitt!!! <<, schrie er. >> Und das am ersten Tag. Scheiße! <<, er fluchte seinen Ausrutscher und stand vorsichtig auf.
Vorsichtig entnahm er ein dünnes Tuch aus seiner rechten Hosentasche und wischte sich die Kotze vom Gesicht. Er schaffte nicht alles von seinem Gesicht zu entfernen, dann ließ er es sein und ging in das Haus. Er klopfte an der Tür. >> Machen sie auf, hier ist die Polizei!! << Leise Schritte von innen nährten sich der Tür. Er guckte ungeduldig durch das Fenster und sah zwei Leichen im Nebenzimmer liegen, die er schwer durch das Fenster in Erkenntnis nehmen konnte. Jemand von Innen fummelte an dem Schloss. Er klopfte noch einmal gegen die Tür.Plötzlich ging die Tür auf und eine sehr alte Dame stand neben ihm. Sie schien von der Sonne, die ihr ins Gesicht geschaut hatte, zu erblinden. Ihr ganzer Körper war mit einem langen Tuch bedeckt. >> Entschuldigen Sie Mam! Ist es ihr Wagen auf der Strasse? <<
Langsam kam ihr Kopf aus dem Tuch hervor und sie guckte auf den Wagen. >> Nein! <<, bevor er sich umdrehen konnte, traf ein dumpfer betäubender Schlag ihn von links. |
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